Inhalt » Archiv » Ausgabe 05/2007 » Von der KSI-Redaktion für Sie nachgefragt: Entlastung vom Vorwurf schuldhafter Insolvenzverschleppung mit Hilfe eines Sachverständigengutachtens?

Von der KSI-Redaktion für Sie nachgefragt: Entlastung vom Vorwurf schuldhafter Insolvenzverschleppung mit Hilfe eines Sachverständigengutachtens?

Mit Eintritt der Insolvenzreife (Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung) hat der Vorstand einer AG (§ 92 Abs. 2 AktG) oder Geschäftsführer einer GmbH (§ 64 Abs. 1 GmbHG) bzw. GmbH & Co. KG (§§ 130a, 177a HGB) ohne schuldhaftes Zögern, spätestens aber drei Wochen nach Eintritt des Insolvenzgrunds die Eröffnung des Insolvenzverfahrens zu beantragen. Die gesetzlichen Vertreter handeln pflichtwidrig, wenn sie die Drei-Wochen-Frist überschreiten oder sie ohne ausreichende Chancen für eine Sanierung aus nutzen. Damit sind sie zugleich der Gefahr ausgesetzt, sich wegen Verletzung der Insolvenzantragspflicht schadenersatzpflichtig zu machen.

Seiten 226 - 239

Zitierfähig mit Smartlink: http://www.KSIdigital.de/KSI.05.2007.226

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