| DOI: | https://doi.org/10.37307/j.2944-7143.2010.06 |
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 2944-7143 |
| Ausgabe / Jahr: | 6 / 2010 |
| Veröffentlicht: | 2010-11-09 |
Nach dem Koalitionsvertrag der Bundesregierung gehrt die Reform des Insolvenzrechts zu den wichtigsten Vorhaben im Bereich des Wirtschaftsrechts. Dieses Ziel verfolgend, wurde mit Stand vom 30. 6. 2010 durch das BMJ ein erster Diskussionsentwurf vorgelegt, der die Erfolgschancen fr eine Sanierung von Unternehmen deutlich steigern soll. Der Beitrag stellt die wichtigsten Eckpfeiler der geplanten Reform im berblick dar.
Die Bundessteuerberaterkammer (BStBK) hat am 12./13. 4. 2010 eine neue Verlautbarung zu den Grundstzen der Erstellung von Jahresabschlssen durch Steuerberater verabschiedet. In der einschlgigen Fachliteratur wurde daraufhin ber das potenzielle Haftungsrisiko dieser Berufsgruppe eingehend diskutiert. Es zeigt sich, dass die Insolvenzverwalter fr Berater zu einem groen Risikofaktor werden knnen, wenn der Mandant in die Insolvenz gert.
Strategische Fehlentscheidungen, Strukturschwchen und Missmanagement mit anschlieender Insolvenz: Fraglos ist dies ein klassischer Krisenverlauf. Doch zunehmend sind es exogene Faktoren, die Unternehmen den Erfolg kosten. Viele aktuelle Beispiele zeigen, dass Unternehmen in Krisen mit schwerwiegenden wirtschaftlichen Folgen zu kmpfen haben und sogar in die Insolvenz rutschen, weil das Management die gesellschaftliche Dimension seines unternehmerischen Handelns unterschtzt hat.
Die Finanzierung von Unternehmen zhlt zu den Kernaufgaben unternehmerischer Entscheidungen und dies nicht nur, aber insbesondere in Zeiten der Krisenprvention und Sanierungsabwicklung. Allerdings treffen Unternehmer Finanzierungsentscheidungen nicht mehr autonom, sondern im Dialog mit Finanzpartnern, Ratingagenturen oder spezialisierten Beratern. Ziel ist es, aus dem Repertoire an Mglichkeiten eine intelligente Finanzierungslsung zu generieren, die insbesondere Familienunternehmen eine strkere Position im nationalen und internationalen Wettbewerbsumfeld verschafft und so nachhaltig der Krisenprvention bzw. -bewltigung dient.
Stellt die geltende Insolvenzordnung (InsO) genug und entsprechend tiefgreifende Instrumente bereit, um ein Unternehmen fortzufhren bzw. den geordneten Rckzug vom Markt antreten zu knnen? Wie kann Unternehmern bzw. verantwortlichen Managern die Scheu vor dem Stellen eines Insolvenzantrags genommen werden? Antworten auf diese Fragen und Lehren aus Praxiserfahrungen wie bei Escada und Karstadt sollten auf einem krzlich veranstalteten Symposion gefunden bzw. gezogen werden.
+++ Verdeckte Sacheinlage nach dem MoMiG +++ Wann gilt ein Insolvenzverfahren als aufgehoben? +++ Gestaltungsmglichkeiten eines Insolvenzplans und Beschwerden von Glubigern +++ Insolvenzanfechtung von gterrechtlichen Vertrgen +++ Steuererlass auf Sanierungsgewinne +++
+++ Automobilzulieferindustrie im Branchenfokus +++ Start der Glubigerschutzvereinigung +++ Brgschaftsbanken als Krisenhelfer fr KMU +++
+++ Verlngerung steuerlicher Krisenvorschriften? +++ Integrierte Finanzberichterstattung und Unternehmensberwachung +++
+++ ESVnews: Aktuelle Themen in ESV-Zeitschriften (248) +++ KSI-Vorschau (248) +++ KSI-Bchermarkt: Unternehmenssanierung / Handbuch der Unternehmensberatung / Compliance kompakt / Zusammenarbeit der Internen Revision mit Risikocontrolling und Compliance (293) +++ KSI-Zeitschriftenspiegel (294) +++ KSI-Veranstaltungen (295/296) +++
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