| DOI: | https://doi.org/10.37307/j.2944-7143.2011.05 |
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 2944-7143 |
| Ausgabe / Jahr: | 5 / 2011 |
| Veröffentlicht: | 2011-08-30 |
Um Marktanforderungen erfolgreich begegnen zu knnen, mssen Unternehmen ihre Strukturen zur rechten Zeit angemessen anpassen. An solchen grundlegenden Transformationen fhrt letztlich kein Weg vorbei, da sie unerlsslich fr den zuknftigen Geschftserfolg sind. Aber warum werden sie oft nicht rechtzeitig eingeleitet?
Neben den herkmmlichen Sanierungsmanahmen (Zufhrung von Kapital, Vernderung der Beteiligungsstrukturen etc.) hat sich insbesondere in den Jahren der Wirtschaftskrise die bertragende Sanierung als eine lukrative und probate Transaktionsform etabliert, um die Fortdauer des operativen Geschfts zu gewhrleisten. Auch aus Erwerbersicht ermglicht hierbei die Insolvenz, das Unternehmen ohne finanzielle Altlasten zum Bruchteil des zu normalen Bedingungen angemessenen Kaufpreises zu erwerben.
Der erste Teil des Beitrags beschftigte sich in KSI 4/2011 S. 159 ff. mit dem aktuell noch unbefriedigenden Stand des Krisenmanagements von Unternehmen. Im vorliegenden zweiten Teil werden daher ein praxistaugliches Modell einer gewinnorientierten Mitarbeitererfolgsbeteiligung entwickelt und die mglichen Liquidittswirkungen sowie Effekte in der Bilanz eines Unternehmens anhand eines Beispielunternehmens aufgezeigt.
Zieht der Insolvenzverwalter vor Verfahrenserffnung begrndete Forderungen ein, so soll die hierin enthaltene Umsatzsteuer auch bei der Sollbesteuerung Masseverbindlichkeit sein. Diese Aussage des BFH-Urteils vom 9. 12. 2010 lsst nur erahnen, welche Problemfelder damit aufgetan wurden. Der Beitrag geht hierauf ein und zeigt Handlungsoptionen auf.
Angesichts der durch das ESUG beabsichtigten Frderung auergerichtlicher Sanierungen steigt auch der Bedarf an Sanierungskonzepten, fr deren Erstellung es keinen allgemein gltigen Standard gibt. Allerdings hat das IDW mit seinem Standard IDW S 6 Anforderungen formuliert, die nicht nur im Berufsstand der Wirtschaftsprfer, sondern auch bei den sonstigen mit Sanierungsfragen befassten Berufsgruppen groe Anerkennung gefunden haben. Mit der nheren Betrachtung der Anwendungsbreite des IDW S 6 erweist sich, dass hiermit ein Instrumentarium geschaffen wurde, das zudem die Kriterien erfllt, die die BGH- Rechtsprechung an den Nachweis der Sanierungsfhigkeit anlegt.
Unternehmen aus Industrie, Handel und Handwerk mssen sich nicht nur vor der eigenen Insolvenz schtzen, sondern auch frhzeitig ber Strategien nachdenken, wie sie mit Kunden umgehen sollen, die zahlungsunfhig sind oder insoweit bedroht sind. Der Beitrag zeigt wichtige in der Insolvenz des Kunden zu beachtende Aspekte aus Lieferantensicht auf.
Themenschwerpunkt des 7. Mannheimer Insolvenzrechtstags war in diesem Jahr insbesondere die Eigenverwaltung, die aus der konomischen Perspektive ebenso behandelt wurde wie aus rechtlicher Sicht sowie speziell aus dem Blickwinkel der Insolvenzverwaltung.
+++ Gesellschafterausschluss und Kapitalerhaltung +++ Aufrechnung nach Insolvenzplan +++ Zahlungsunfhigkeit und Zahlungseinstellung +++ Abtretbarkeit des Rckgewhranspruchs +++ USt als Insolvenz- oder Masseforderung? +++ Sanierungsklausel +++
+++ Rckgang der Insolvenzen +++ Beratungsvertrag Sanierung +++ Rechnungslegung +++
+++ Restrukturierungsfonds-VO +++ Kontenpfndung +++ ESUG-Anhrung +++ Hhere Pfndungsfreigrenzen +++
+++ ESVnews: Aktuelle Themen in ESV-Zeitschriften (196) +++ KSI-Vorschau (196) +++ KSI-Bchermarkt (238) +++ Zeitschriftenspiegel (239) +++ Veranstaltungen (238/240) +++
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